Dachsanierung

langlebig, dekorativ und werterhaltend

BORNIT®-Bitumen Dach- und Schweißbahnen

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Kurzinfo

BORNIT®-Bitumen Dach- und Schweißbahnen
Mauersperrbahnen sowie weitere Dach- und Schweißbahnen auf Anfrage.

 EAN-CodeArtikel-Nr.Rolle
Rohfilzeinlagen
R 333 - N
unbesandet
4017228005607 6800000337 20 m²
R 333 - 8
fein besandet
4017228005614 6800000336 10 m²
R 500 - N
unbesandet
4017228005621 6800000461 20 m²
R 500 - 8
fein besandet
4017228005638 6800000460 10 m²
Glasvlieseinlagen
V 13-8
besandet
4017228005645 6800000462 10 m²
V 13-1 SS
feingrün beschiefert
4017228005652 6800000463 10 m²
V 60 S4
60g/ m², talkumiert
4017228005669 6800000470 5 m²
V 60 S4 SS
60g/ m², beschiefert
4017228005676 6800000471 5 m²
G 200 S4
200g/ m² talkumiert
4017228005713 6800000472 5 m²
G 200 S4 SS
200g/ m² beschiefert
4017228005720 6800000473 5 m²
G 200 DD-8
200g/ m² fein besandet
4017228005706 6800000480 10 m²
PYE G 200 S4
200g/ m², talkumiert
4017228005744 6800000477 5 m²
Alu- und Glasvlieseinlage
V60 S4 + AL
60g/ m² talkumiert
4017228005683 6800000476 5 m²
Polyestereinlagen
PYE PV 250 S5
250g/ m², talkumiert
4017228005768 6800000478 5 m²
PYE PV 250 S5 SS
250g/ m², beschiefert
4017228005805 6800000479 5 m²
BORNIT®-Bitumen- Dach- und Schweißbahnen

detaillierte Informationen

Materialbeschreibung und Anwendungszweck
BORNIT®-Dach- und Schweißbahnen haben entsprechend dem Anwendungszweck verschiedene Eigenschaften:

BORNIT®-PYE PV 250 S 5 nach DIN 52133
Hochreißfeste Einlage aus Polyestervlies, Einlagestärke 200 oder 250 gr/m². Die sehr hohe Dehnfähigkeit und Plastizität der verwendeten Elastomere entspricht den Erfordernissen der mitteleuropäischen Temperaturschwankungen. Der hochwertige Dachstoff ist zur Dichtung und Eindeckung von beanspruchten Dächern und Abdichtungen von Bauwerken aller Art bestimmt. Als oberste Lage in beschieferter und farbiger Ausführung lieferbar.  Anschlussbahn für Dachteileinfassungen.

BORNIT®-PV 250 S 5 nach DIN 52131
Hochreißfeste Einlage aus Polyestervlies, Einlagestärke 200 oder 250 gr/m².  Für Abdichtungen, die auch einer gewissen mechanischen Beanspruchung unterliegen. Als oberste Lage in beschieferter Ausführung lieferbar.

BORNIT®-AL + V 60 S 4
Einseitig kaschiert mit einer PE-Folie. Feste, schweißbare Dampfsperrbahn aus einer Einlage mit geprägtem Aluband und einer zusätzlichen Verstärkungsschicht aus einem Glasfaservlies 60 gr/m²  Dampfsperr- und Ausgleichsschicht, speziell für Trapezblecheindeckungen und Bauwerke, bei denen die Bahn während der Bauzeit, vor der eigentlichen Dacheindeckung einer mechanischen Beanspruchung unterliegt. Die Bahn muss vor unmittelbaren, erheblichen Temperaturschwankungen geschützt werden.

BORNIT®-AL 01 + GG S 5
Einseitig kaschiert mit einer PE-Folie. Schweissbare Abdichtungs- und Dampfsperrbahn aus einer Einlage mit geprägtem Aluband 0,1 mm mit einer Verstärkungseinlage aus einem offenen, schmiegsamen Gewebe.
Dampfsperre für Höchstbeanspruchung und Ausgleichsschicht bei Dacheindeckungen. Eine hochwertige Abdichtung, die vor unmittelbarem, erheblichen Temperaturschwankungen zu schützen ist.

BORNIT®-G 200 S 4 od. S 5 nach DIN 52131
Schweißbare Abdichtungsbahn mit einer anorganischen Glasgewebe-Einlage 200 g/m² Dacheindeckungen, Abdichtungen jeder Art, auch einsetzbar als oberste Lage, in beschieferter Ausführung lieferbar.

BORNIT®-Cu 0,1 S 5 WU
Wurzelfeste Gründachbahn, einseitig kaschiert mit einer PE-Folie. Schweißbare Sperrbahn aus einer Einlage mit geprägtem Kupferband 0,1 mm, Bitumen wurzelresistent ausgerüsteten TLL-Prüfung. Für hochwertige Flachdacheindeckungen und Abdichtungen. Speziell für intensive Dachbegrünung und wurzelgefährdete Abdichtungen. Die Bahn ist vor unmittelbaren, erheblichen Temperaturschwankungen zu schützen.

BORNIT®-V 60 S 4 oder S 5 nach DIN 52131
Schweißbare Abdichtungsbahn mit einer verstärkten Glasvlies-Einlage und zusätzlichen Längsfäden. Für einfache Abdichtung gegen Erdfeuchtigkeit und Dacheindeckungen bei geringen Beanspruchungen. Einsetzbar als oberste Lage in beschieferter Ausführung.

Einige Grundregeln zur Aufbringung von BORNIT®-Dachbahnen
1. Feuerlöscher muss auf dem Dach sein.
2. Dach muss trocken sein oder muss getrocknet werden.
3. Es darf keine Teerpappe als Untergrund vorhanden sein, sonst ist unbedingt eine Trennung zur neuen Dachlage erforderlich.
4. Nur einwandfreie Handbrenner verwenden.
5. Nähte der Bahn sollten etwas hervorkommendes Bitumen zeigen. Kreuzstöße kontrollieren.
6. Alte, verkommene Dachflächen bei einer Neueindeckung nur mit der ersten Lage punktweise verkleben. 5 handtellergroße Flächen als Faustregel pro Quadratmeter. Lüfter zur Entspannung der alten Flächen mit einbauen oder als 1. Lage eine Bahn aus Reko-Dachpix lose ausrollen.
7. Etwas Bestreuung zur Hand haben, damit bei der Verklebung der obersten Lage eventuelle hässliche Stellen abgedeckt werden können.
8. Nur beschieferte Bahnen als Oberlage verarbeiten, da sie viel längere Haltbarkeit beinhalten.

Verarbeitung bei alten Dächern
Die alte Dachfläche wird gesäubert und von Unebenheiten befreit. Dann die gesamte Fläche mit einem BORNIT®-VA zur Staubbindung versehen und 24-48 Stunden abtrocknen lassen. Bei durchfeuchteter Wärmedämmung wird das so vorbereitete Dach mit einem spitzen Gegenstand perforiert. Eine Lage Rekonstruktionsbahn lose auslegen. An den Anschlüssen muss man mit der Reko-Bahn ca. 15 cm abbleiben. Dann eine Lage BORNIT®-PYE PV 250 S 5 SS mit Schieferabstreuung vollflächig aufflammen (dieser Aufbau entspricht nicht den Flachdachrichtlinien ist aber in der Praxis durchaus üblich). Eine Zweite Möglichkeit, die den Flachdachrichtlinien entspricht, ist:
Eine Lage BORNIT®-G 200 S 4 mit unterseits aufkaschierter Folie punktweise auf die vorbereitete Dachfläche aufflammen. Nähte und Anschlüsse sind voll zu verflammen. Danach eine Lage BORNIT®-PYE PV 250 S 5 SS mit Schiefersplitt vollflächig im Nahtversatz aufflammen. Zur Entlüftung der alten Dachfläche bzw. Wärmedämmung sind zwischen alter Dachhaut und neuer Dachhaut nach Er-fordernis Lüfter mit einzukleben. Anschlüsse an aufsteigenden Teilen sind mittels Keil aus der wasserführenden Linie herauszuführen und einzudichten. Bei Dächern über 20% Gefälle sollten nur für beide Lagen Elastomerbitumenbahnen Anwendung finden. Alle Arbeiten müssen auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmt werden. Die Kurzerklärung ist für uns unverbindlich. Allen Arbeiten liegen den Flachdachrichtlinien des Deutschen Dachdeckerhandwerks, letzte Ausgabe, und des ABCs der Dachbahnen zugrunde.

Verarbeitungsanleitung für BORNIT®-Dach- und Schweißbahnen
Anwendung:  Soll ein Bauwerk gegen Feuchtigkeit geschützt werden, so ist die zu schützende, trockene Fläche mit einem bituminösen Voranstrich zu streichen. Dieser Anstrich dient zur Staubbindung und als Haftgrund für die Dachbahn. Die Flächen sind vorher von Schmutz und losen Teilen zu säubern. Scharfkantige Ecken und Winkel sind vorher zu egalisieren.
Wichtig bei allen Abdichtungen: Es dürfen keine hohlen Stellen nach Einbau der Bahn vorhanden sein. Die Dachbahnen sollten nur für Flächen bis 25° Gefälle eingesetzt werden. Sie soll nicht bei Temperaturen unter 5°C verarbeitet werden. Bei steileren Flächen bitte die gummierte Supersorte PYE PV250 S 5 SS verwenden. Müssen Abdichtungen oder Dacheindeckungen bei Minustemperaturen ausgeführt werden, ist die Dachbahn vorher 24 Stunden im gut temperierten Raum zu lagern und nur kurz vor Verarbeitung dort zu entnehmen.

1) Bauwerk: Vor Verarbeitung muss die Mauer bis auf das Fundament, auf das Sie 10-15 cm heruntergehen, gesäubert werden (wie vorher geschildert). Danach ist die Fläche mit einem bituminösen Voranstrich vorzustreichen. Dieser Anstrich sollte 24 Stunden trocknen. Dann schneiden Sie sich die Dachbahn auf die Bahnlänge, die zur Abdichtung benötigt werden. Wir halten es für zweckmäßig, dass Ecken und Winkel, z.B. die Flächen von Fundament zur Wand, in kurzen Stücken vorgearbeitet werden. Sie sollten vermeiden, dass hohle Stellen nach Fertigstellung der Abdichtung vorhanden  sind. Die Dachbahn wird bei Anklebung auf die Wand mittels Flamme erhitzt bzw. teils verflüssigt. Die Wandfläche ist auch kurz zu erwärmen. Also Dachbahn auslegen, anflammen, Wand anwärmen und die Bahn andrücken. Wenn Sie von der Rolle arbeiten, soll die Flamme in den Winkel von Rolle und Mauerwerk gehalten und dann die Rolle langsam von unten nach oben abgewickelt werden.
An den10 cm breiten seitlichen Überdeckungen der Schweißbahn sollte etwas von dem verflüssigten Bitumen herauslaufen. Nach Fertigstellung des Flammvorgangs die Stoßstellen der Bahnen noch-mals erwärmen und mit einem heißen Spachtel die Überdeckungen glattziehen.

2) Fußböden, Bäder ect.: Hier kann die Bahn bei einlagiger Deckung gegen Erdfeuchtigkeit auf dem Boden lose oder fest verflammt werden. Die Überdeckungen sind auch mit der Flamme zu verschweißen. Bei zweilagigen Dichtungen ist die 2. Lage voll aufzuflammen. Die Aufkantungen und Einläufe sind mit Voranstrich vorzustreichen und die Bahn so wie in 1 ) zu behandeln. Achten Sie darauf, dass die Aufkantungshöhen über Ihrem späteren Fußboden oder Badhöhen liegen müssen.

3) Dächer, Flachdächer: Auf Flachdächern wird die  Dachbahn ebenfalls mittels Aufflammung aufgebracht. Hier ist die Bahn später, wenn sie keine Schutzschicht aus Splitt oder Gestein hat, unbedingt mit einer Kiesschüttung oder BORNIT®-V 13-8 Dachbahnen zu schützen. Die vorgenannten Angaben und Vorschläge sollen nur allgemein beraten. Sie sind für uns unverbindlich und müssen auf die  vorgefundenen örtlichen Verhältnisse abgestimmt werden. Für Grund- und Schichtenwasserabdichtungen muss die DIN und AIB Anwendung finden. Alle Arbeiten müssen auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmt werden. Die Kurzerklärung ist für uns unverbindlich. Allen Arbeiten müssen die Flachdachrichtlinien des Deutschen Dachdeckerhandwerks, letzte Ausgabe, und das ABC der Dachbahnen zugrunde liegen.

Verarbeitungshinweise (Kurzform)
Die Schweißbahn wird mittels offener Flamme oder in bestimmten Fällen mit Heißluft (ca. 600°C) aufgebracht.

Der Untergrund muss tragfähig sein und sollte mit einem lösungsmittelhaltigem Voranstrich, (Verbrauch ca. 300 g/m²) 8 Stunden vorher gestrichen sein.

Der Voranstrich entfällt, wenn es sich um Untergrund aus neuen Bitumenbahnen handelt. Die weitere Verarbeitungsvorbereitung für die einzelnen Lagen besteht darin, dass die Rolle auf die richtige Länge geschnitten wird, Bahnen gerade anlegen mit ca. 10cm (Naht- und Kopfnaht) Überdeckung. Der Überdeckungsstreifen ist bei beschieferten Bahnen vorfabriziert.

Die Rolle Dachbahn, nach dem sie ausgerichtet wurde, von beiden Seiten zusammenrollen. Sie haben also eine 5 m lange Bahn, beidseitig mit jeweils 2,50 m als Doppelrolle zu liegen.

Propangasbrenner mit Schnellautomatik anzünden. Erst die eine Seite der 5 m-Rolle anflammen, Brenner ca. 15-40 cm vor der Rolle in das Dreieck zwischen der abrollenden Bahn und dem Untergrund halten. Das aufgebrachte Klebebitumen der Dachbahn und der Untergrund verbinden sich durch Verflüssigung des Bitumens.

Bei manchen Dachbahnen wird das Klebematerial aufgrund des Kautschukgehaltes nicht flüssig, sondern nur weich. Bei diesen beiden Sorten ist also ein etwas unterschiedlicher Ablauf des Aufflammvorganges.

Nach Fertigstellung des Aufflammvorganges ist es nötig, die Nähte zu kontrollieren, vor allen die Kreuzstöße. Eine Sicherheit besteht, wenn eine kleine Raupe aus Deckmasse an die Nähte der Überdeckungen heraustritt.

Alle Arbeiten müssen auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmt werden. Die Kurzerklärung ist für uns unverbindlich. Allen Arbeiten müssen die Flachdachrichtlinien des Deutschen Dachdeckerhandwerks, letzte Ausgabe, und das ABC der Dachbahnen zugrunde liegen.

Hinweise

Sonneneinstrahlung

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Notwendige Informationen – insbesondere für den Einsatz und den Gebrauch unserer Produkte – entnehmen Sie bitte unseren Prospekten. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für Nachfragen zur Verfügung.