Ihre Fundamentabdichtung

variabel, einfach und sicher

BORNIT®-Injektil 100

  • Kurzinfo
  • detaillierte Informationen
  • Downloads
  • Hinweise

Kurzinfo

BORNIT®-Injektil 100
Injektionsmittel gegen kapillar aufsteigende Mauerfeuchtigkeit, einsetzbar bei gut erhaltener Baustoffstruktur. Lösemittelfrei, zur Mauerwerkssanierung mittels druckloser, chemischer Injektion, auch für Druckinjektion geeignet.

Farbton: transparent

EAN-CodeArtikel-Nr.Gebinde
4 017228 004037
4 017228 004051
4 017228 004068
6900002689
6900002688
6900002538
1 Liter
10 Liter
20 Liter
20 Dosen/Karton
60 Kanister
24 Kanister
Verbrauch
ca. 20 Liter/m² Mauerwerksquerschnitt
BORNIT®-Injektil 100

detaillierte Informationen

Art und Eigenschaften 
BORNIT®-Injektil 100 ist ein dünnflüssiges Injektionsmittel auf Basis eines hydrophobierenden Silikonates.

Anwendungsgebiete 
BORNIT®-Injektil 100 wird zur nachträgliche Herstellung von Horizontalsperren gegen aufsteigende Feuchtigkeit in Beton, Mauerwerk und Putz eingesetzt. Die Verarbeitung kann sowohl mittels druckloser, chemischer Injektion als auch als Druckinjektion erfolgen. Die Baustoffstruktur muss fest und gut erhalten sein, da BORNIT®-Injektil 100 keine baustoffverfestigenden Eigenschaften besitzt. Der Einsatz des Injektionsmittels ist bis zu Durchfeuchtungsgraden von max. 65 % und einer max. Wandstärke von 0,70 m  möglich.

Verarbeitung 
BORNIT®- Injektil 100 wird für die chemische Injektion unverdünnt (in Lieferform) verwendet. Es enthält Kaliumhydroxid und reagiert deshalb alkalisch. Daher sind
Augen, Haut und  Kleidung vor Spritzern zu schützen. Empfindliche Oberflächen (z.B. Aluminium und Glas) können angeätzt werden. Spritzer sind sofort mit viel Wasser zu entfernen. Chemische Injektionen werden in der Regel in Sockelhöhe (oberhalb Terrain) sowie im Kellerbereich oberhalb der Druck- und Stauwasserlinien eingebracht. Zur Herstellung einer Horizontalabdichtung werden oberhalb des Erdreichs oder bei einer Freilegung über der Kellersohle Löcher in den zu sanierenden Untergrund gebohrt. Stellt man nach dem Bohren der Löcher Zerklüftungen, Hohlräume oder offene Fugen fest, ist mit einer Bohrloch-Suspension eine Verfüllung der Löcher vorzunehmen, wobei der dünnflüssige Mörtel hineinzudrücken ist. Vor der Erhärtung (nach ca. 30 Minuten bis max. 3 Stunden) sind die Löcher erneut auszubohren.

Der Bohrlochabstand richtet sich nach der Saugfähigkeit des Baustoffes. Bei starker Saugfähigkeit des Baustoffs kann der Abstand der Bohrlöcher größer, bei geringerer Saugfähigkeit kleiner gewählt werden. Grundsätzlich sollte er jedoch maximal 120 mm betragen. Der Bohrlochdurchmesser beträgt bei der drucklosen Injektion ca. 12-16 mm, der Bohrwinkel (Neigung von oben nach unten) zwischen 45° und 30°. Die Bohrlochtiefe sollte der um 5 cm reduzierten Wanddicke entsprechen.

Vor der Tränkung ist der Bohrstaub zu entfernen. Mauern und Wanddicken über 0,5 m sowie Ecken sollten beidseitig behandelt werden. Bei dickeren Mauern ist die Reaktion bis zum Wirksamwerden der Hydrophobie stark verzögert. Die drucklose Injektion wird mit einer geeigneten Gießkanne eingebracht und ist stets nass in nass und bis zur Sättigung und Beendigung der Aufnahme des Tränkungsmittels (abhängig von der Art des Mauerwerkes) durchzuführen. Es ist ebenfalls möglich das Mauerwerk aus Vorratsflaschen mit Tüllen zu tränken. Dabei sind geringere Bohrlochdurchmesser ausreichend. Bei der Druckinjektion, welche vorzugsweise im Niederdruckbereich ausgeführt werden sollte, richten sich die Bohrlochdurchmesser nach den vorgesehenen Packern.




Zusätzliche Maßnahmen:
Nach Durchführung einer chemischen Mauerwerksinjektion zur Bekämpfung kapillar aufsteigender Mauerfeuchte ist es erforderlich, zu sichern, daß oberhalb des Injektionsbereiches nicht wieder Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Dazu sind Putzerneuerungen mit den notwendigen Untergrundvorbehandlungen und Vertikalabdichtungen der erdberührten Außenflächen erforderlich. Ist der Putz salzgeschädigt, sollte er nach der Behandlung abgeschlagen und durch BORNIT®-Sanierputz ersetzt werden. Bauschädliche Salze sind mit BORNIT®-Antisulfat zu neutralisieren.

Weitere Hinweise 
Wirkprinzipien und Verfahren sind im WTA-Merkblatt 4-4-04/D „Mauerwerksinjektionen gegen kapillare Feuchtigkeit“ beschrieben, einschließlich der notwendigen flankierenden Maßnahmen.

Verbrauch 
ca. 20 l pro m² Mauerwerksquerschnitt  abhängig von Feuchtegehalt, Dicke und Zustand des Mauerwerks.

Lagerung 

Bei Temperaturen unter +40°C und frostfrei 12 Monate lagerfähig.

Entsorgung 
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste können nach  AVV-ASN: 060205* (andere Basen) entsorgt werden.

Lieferformen 
1,0 l PE- Flasche (auch mit Tülle).................... 15 Stück pro Karton
10,0 l PE- Kanister................................................60 Gebinde pro Palette
20,0 l PE- Kanister................................................24 Gebinde pro Palette

Hinweise

Lagerhinweis



Zurück

Notwendige Informationen – insbesondere für den Einsatz und den Gebrauch unserer Produkte – entnehmen Sie bitte unseren Prospekten. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für Nachfragen zur Verfügung.