Straßenbauprodukte

ideal bei Neubau und Sanierung von Verkehrsflächen

BORNIT®-Rissflex®

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Kurzinfo

BORNIT®-Rissflex®
Kunststoff-Bitumen-Reparaturmasse zum flexiblen Verschluss von Rissen in Asphaltbelägen, optional mit Reaktionsbeschleuniger  BORNIT®- SpeedUp, lösemittelfrei, witterungs- und UV-beständig. Nach Durchtrocknung elastisch, rissüberbrückend und haftstark am Untergrund. Verarbeitung mit Handziehschuh oder maschinell mit dem speziellen Verarbeitungsgerät BORNIT®-Flexomat 3.1 und dem BORNIT®-Riss-Modul.

Farbton: schwarz

EAN-CodeArtikel-Nr.Gebinde
4 017228 006819
4 017228 006802
6900002671
6900002670
12 kg
30 kg
44 Eimer
18 Hobbock
Verbrauch
je nach Fugendimension
BORNIT®-Rissflex

detaillierte Informationen

Art und Eigenschaften 
BORNIT®-Rissflex® ist eine hochflexible, kunststoffmodifizierte Bitumenemulsion mit Spezialfüllstoffen zur Sanierung von Rissen in Straßenoberflächen. Das Material ist im abgebundenen Zustand witterungs- und UV-beständig. Das lösemittelfreie Produkt bildet nach Durchtrocknung einen dehnfähigen und elastischen Rissverschluss gegen eindringendes Oberflächenwasser. BORNIT®-Rissflex® ist besonders haftstark am Untergrund und ergibt nach Trocknung in Verbindung mit dem Abstreumaterial eine griffige Oberfläche der sanierten Bereiche.

Anwendungsgebiete 
BORNIT®-Rissflex® wird kalt verarbeitet und zur laufenden Instandhaltung von Verkehrsflächen eingesetzt, um deren Nutzungsdauer mit geringem Personal- und Kostenaufwand zu verlängern. BORNIT®-Rissflex® dringt gut in Risse über 2 mm Breite  ein und bildet nach Trocknung eine elastische Dichtungsmasse für Längs- und Querrisse in Verkehrsflächen. Feinere Risse werden mit dem pastösen  Material flexibel und rissüberbrückend überdeckt. Das Material wird im Handverfahren mit dem BORNIT®- Handziehschuh  oder maschinell mit dem Verarbeitungsgerät BORNIT®-Flexomat 3.1 in Verbindung mit dem BORNIT®-Riss-Modul SpeedUp verarbeitet.

Ihre Vorteile 
• hochelastisch, rissüberbrückend und gute Haftung am Untergrund     
• kalt zu verarbeiten und gebrauchsfertig eingestellt
• nach Trocknung hohe Griffigkeit der sanierten Verkehrsbereiche
• umweltschonend, da lösemittelfrei

Produktdaten in Kurzform
Art kunststoffmodifizierte Bitumenemulsion
Basis Kautschuklatex, Bitumenemulsion
Lösungsmittel keine
Farbe schwarz
Dichte ca. 1,20 g/cm³
Konsistenz dickflüssig, thixotrop
Auftrag Handziehschuh, BORNIT®- Flexomat 3.1 + BORNIT®-Riss-Modul SpeedUp
Verarbeitungstemperatur (Umgebung und Untergrund) von + 10°C bis maximal +35°C
Lagerung temperiert, nicht unter + 5°C  frostempfindlich
Lagerfähigkeit in geschlossenen Originalgebinden 6 Monate
Reinigung im frischen Zustand mit Wasser, im ausgehärteten Zustand mit BORNIT®-Multiclean
Verdünnung Wasser
Gesundheitsschädliche Stoffe im Sinne der Arbeitsstoffverordnung Keine
Gefahrklasse nach VbF und ADR Keine
GISBAU-Produktcode BBP 10

Untergrund
Der Untergrund muss fest, sauber (Risse ggf. vorher mit Druckluft ausblasen) und frei von Trennmitteln (Öl, Fett, Staub etc.) sein. Er darf matt feucht, aber nicht nass sein. Größere Schadstellen im Vorfeld mit BORNIT®-Reparaturmörtel oder BORNIT®-Reaktiv-Asphalt fachgerecht ausbessern.

Verarbeitung 
Grundsätzlich sollte die Risssanierung bei Temperaturen oberhalb +10°C durchgeführt werden.
Handverarbeitung:
BORNIT®-Rissflex® vor der Handverarbeitung maschinell mit einem langsam laufenden Rührwerk gut aufrühren. Dann die Masse mit dem BORNIT® -Handziehschuh gleichmäßig über dem Riss aufbringen (ggf. mehrfach abziehen um das Material gut in den Riss einzuarbeiten). Direkt nach dem Aufbringen die behandelten Flächen mit trockenem 2/5-Edelsplitt satt abstreuen. Die so behandelten Rissbereiche sind je nach Witterung und ausreichender Splittabdeckung nach ca. 30 Minuten überfahrbar. Die weitere Trocknung und Nachverdichtung erfolgt unter laufendem Straßenverkehr. Anhaltend trockene Witterung von mindestens 12 Stunden ist einzuhalten
Anmerkung: Die vollständige Trocknung des Materials kann unter Umständen länger als einen Tag dauern und ist abhängig von der Witterung und der rissbreitenabhängigen Materialmenge. In diesem Zeitraum können beim Überfahren der behandelten Bereiche  Materialüberschüsse feucht an die Oberfläche durchschlagen, was die Endeigenschaften aber nicht beeinträchtigt. Das Überfahren frisch behandelter Bereiche sollte nur mit begrenzter Geschwindigkeit und mit einem Warnhinweis auf Rollsplitt erfolgen.

Maschinelle Verarbeitung:
Mit dem Verarbeitungsgerät BORNIT®- Flexomat 3.1 in Verbindung mit dem BORNIT®-Riss-Modul SpeedUp können sehr schnell und effektiv längere Risse oder größerer Strecken (z.B. Mittelnahtrisse) mit BORNIT®-Rissflex® in Kombination mit BORNIT®- SpeedUp behandelt werden. Durch eine handgeführte Auftragslanze (Kombination aus Bitumen-Sprühdüse und Beschleuniger-Sprühdüse) wird das Material dabei im Druckverfahren verflüssigt und tiefer in den Riss eingebracht als beim Handeinbau. Gleichzeitig wird das Material an der Oberfläche  gleichmäßig in der nötigen Schichtdicke aufgetragen, bevor die sofortige Splittabstreuung erfolgt. Eine gleichmäßige und optisch saubere Oberflächenstruktur der sanierten Bereiche wird durch den Einsatz eines Splittstreuwagens (BORNIT®-Streufix) erzielt, durch welchen der 1/3- Edelsplitt in richtiger Menge optimal aufgetragen wird. Durch den Einsatz der Reaktions-Komponente BORNIT®-SpeedUp wird eine beschleunigte Durchtrocknung bewirkt. Durch die Kombination von zwei separaten Sprühdüsen während des Applizierens ist ein zusätzliches, vorheriges Anmischen der beiden Komponenten bzw. die Verwendung einer Mischdüse nicht notwendig. Ein zusätzlicher Reinigungsaufwand wird somit vermieden. Die so behandelten Rissbereiche sind nach ca. wenigen Minuten überfahrbar. Detaillierte Unterlagen zu den Verarbeitungsgeräten bitte separat anfordern.

Wichtiger Hinweis
Ursache für Risse im Asphalt sind i.d.R. Spannungen und Kräfte, die durch verschiedenste Einflussfaktoren (z.B. unzureichende Tragfähigkeit des Unterbaues, Einbaumängel beim Asphaltieren etc.) entstanden sind. Nach einer objektabhängigen Nutzungsdauer der sanierten Bereiche können Risse daher erneut entstehen und somit eine wiederholte Behandlung mit BORNIT®-Rissflex® notwendig werden lassen. Eine dauerhafte Sanierung dieser Schadstellen ist nur durch Ursachenbeseitigung möglich. Eine langlebigere Sanierung von Rissen ist durch fachgerechtes Auffräsen und anschließendes Vergießen mit geeigneten Heißvergussmassen (z.B. BORNIT®-Heißvergussmasse TL) möglich.

Verbrauch 
BORNIT®-Rissflex: ca. 0,2 kg / lfd. Meter, in Abhängigkeit von Rissgröße, -volumen und Verarbeitungsweise
BORNIT®-SpeedUp: ca. 0,016 kg/lfd. Meter (entspricht der Menge von ca. 8 %BORNIT®-Rissflex)

Lagerung 
In original verschlossenen Gebinden 6 Monate lagerfähig. Vor Frost schützen!

Entsorgung 
BORNIT®- Rissflex
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste nur nach AVV-ASN: 080410 (Klebstoff- und Dichtmasseabfälle außer denen, die unter 080409 fallen) entsorgen.

BORNIT®-SpeedUp
Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Materialreste nur nach AVV-ASN: 060205* (andere Basen) entsorgen.

Lieferformen 
Rissflex:           12 kg    PE-Eimer          ………………………      45 Gebinde pro Palette
                           30 kg    PE-Hobbock    ………………………      18 Gebinde pro Palette
SpeedUp          25 kg    PE-Kanister      ………………………      18 Gebinde pro Palette

Downloads

   Der neue Straßenbau-Kompass DE | Other: EN CZ FR HU LT NL RU
  Prospekt DE | Other: EN PL CZ HU IT RU NL

  Rissflexmappe DE  [6.630 KByte]

  Sicherheitsdatenblatt
  Technisches Merkblatt

  Gebindeabbildung - BORNIT-Rissflex - 30kg  [0.763 KByte]
  QR-Code  [48 KByte]

  Video - BORNIT®-Rissflex und BORNIT®-Rissomat  [12.920 KByte]
  Video - BORNIT®-Rissflex mit Handverarbeitung  [8.590 KByte]

Hinweise

Lagerhinweis

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Verschluss von Rissen in Asphaltbelägen,

optional mit Reaktionsbeschleuniger  BORNIT®- SpeedUp
Notwendige Informationen – insbesondere für den Einsatz und den Gebrauch unserer Produkte – entnehmen Sie bitte unseren Prospekten. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für Nachfragen zur Verfügung.